Welche Kondomgrösse bevorzugen Männer in der Schweiz?

Veröffentlicht am Sep 3 2015 - 6:02pm von David

Kondomgroesse

„Auf zum Training!“ – so titelte die Zeitung Blick im Dezember 2004, als es um die durchschnittliche Penislänge von Schweizer Männern ging. Mit 14,48 Zentimetern, so das Blatt, könne sich der „kleine Freund“ im europäischen Vergleich knapp sehen lassen.

Demzufolge ist die Kondomgrösse, die in der Schweiz am häufigsten gewählt wird, im Bereich M bis L zu finden. Freilich hat jeder Hersteller seine eigenen Masstabellen – internationale Standards gibt es in diesem Punkt nicht. So kann es durchaus sein, dass man bei Produkten von Firma A mit Grösse M am besten beraten ist, während man bei Firma B lieber zu Kondomgrösse L greift.

Im weltweiten Vergleich stehen die Schweizer gut da

Zwar liegen die Schweizer mit ihrer Kondomgrösse im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld – in internationalen Rankings zeigt sich jedoch ein anderes Bild. So kommen unter anderem die Kolumbianer, die Chilenen und die Amerikaner auf deutlich kürzere Penislängen. Mit 12,95 Zentimetern liegen die US-Boys mehr als eineinhalb Zentimeter unter den 14,48 cm der Schweizer. Die Deutschen liegen mit 14,47 cm hingegen fast gleichauf.

Ganz andere Kondomgrössen sind in den Ländern Asiens gebräuchlich: In Indien (durchschnittliche Penislänge: 10,1 cm) kommen die Männer am besten mit Überziehern der Grösse S zurecht. In Südkorea müssen sich die Frauen mit nur 9,6 Zentimetern begnügen – dagegen fallen die 13,6 Zentimeter der spanischen Männer geradezu riesig aus.

Für guten Sex reichen schon 9 Zentimeter

Dass mit einer üppigen Kondomgrösse automatisch eine Steigerung des sexuellen Vergnügens verbunden ist, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Für guten Sex reichen in der Regel schon 9 Zentimeter aus. Auch wenn es ohne Frage Damen gibt, die grossen Gliedern den Vorzug geben – die Alltagserfahrung zeigt, dass die meisten Frauen ihren Partner so nehmen, wie er ist.

Übrigens: Entgegen der landläufigen Meinung ist beim Ermitteln der Kondomgrösse nicht die Penislänge, sondern die Breite der wichtigste Faktor. Mit Kondomen ist es ähnlich wie mit Schuhen: Sind sie zu breit oder zu schmal, braucht man sich um die Schuhgrösse erst gar keine Gedanken zu machen. Nur wenn der Überzieher perfekt sitzt, kann man den Sex so richtig geniessen.

Immer mehr Schweizer bestellen ihre Kondome online

Wer eine Penisgrösse hat, die stark von der Norm abweicht, hat oft keine andere Wahl, als auf Internetshops auszuweichen. Hier findet man eine immense Vielfalt an Ausführungen und nicht zuletzt auch an Kondomgrössen. Von S bis XXL ist im Netz alles zu bekommen, was der Markt hergibt.

Aufgrund des vielfältigen Angebots gehen inzwischen auch immer mehr durchschnittlich bestückte Schweizer dazu über, ihre Kondome online zu bestellen – vorzugsweise bei Shops, die die gekaufte Ware in diskreten Kartons ohne Aufdruck liefern. Bei grösseren Bestellungen kann man gegenüber dem normalen Preis bis zu 30 Prozent sparen.

Wie wird die Kondomgrösse berechnet?

Wer herausfinden möchte, ob er den Landesdurchschnitt von 14,48 cm erreicht, findet hier eine kurze Anleitung zum Ermitteln der Kondomgrösse. Zum Messen wird am besten ein flexibles Massband verwendet. Ist keines zur Hand, kann auch ein Lineal benutzt werden. Setzen Sie an der Peniswurzel an und messen Sie die Entfernung zur Eichelspitze. Beim Verwenden eines Lineals sollte möglichst eine flache Unterlage (z.B. ein Tisch) benutzt werden.

Der Penisumfang lässt sich mit einem Lineal schlechterdings nicht messen – diesen Job kann nur ein Massband erledigen. Legen Sie das Band an der dicksten Stelle des erigierten Penis an und messen Sie einmal rundherum. Wiederholen Sie den Vorgang mehrmals, wenn es nötig ist. Mithilfe von Online-Kondometern lässt sich der Umfang leicht in die Penisdicke umrechnen.

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