 | Andri Ambühl Invitational – ein Event der SuperlativeHeute ging der mit viel Spannung erwartete Event „Andri Ambühl Invitational“ in Arosa über die Bühne. Und eines vorweg, sämtliche Erwartungen wurden übertroffen! |
Zum einen war es das kaiserliche Wetter, welches vor allem gestern bei der Qualifikation zu begeistern wusste. Doch auch der Kicker mit seiner 4 Meter Höhe, war absolut Klasse. Dieser löste sowohl bei Elias Ambühl und Roy Kittler, zwei der besten europäischen Freeskier’n, kein geringeres Lob aus als „das ist der beste Kicker, den ich in diesem Winter gefahren bin“. Und diese zwei müssen es wissen, schliesslich waren Sie an den grössten Events und Elias gar an den beiden X-Games in Aspen (3. Rang) und Tignes (7. Rang). Roy Kittler seinerseits versprach direkt nach der Veranstaltung, dass er nächstes Jahr unbedingt wieder kommen möchte. Neben den Profis wurden auch einige Talente entdecktBereits in der gestrigen Qualifikation zeigte sich, dass selbst bei den angemeldeten Rider ein sehr hohes Niveau gezeigt wurde. Die „Big Jumps“ lagen bei entsprechenden 10 Meter Höhe und 22 Meter Weite! Die besten 12 qualifizierten sich für den Finaltag, an welchem 12 eingeladene Profis dazu kamen. Der jüngste Teilnehmer war gerade mal 14 Jahre alt. Absolutes Topniveau um die CHF 15‘000.00 Preisgeld Einmal mehr zeigte sich, dass der Snowpark Arosa perfekt gelegen ist. In der gestrigen Qualifikation wohnten gegen 400 Zuschauer dem Spektakel bei. Viele Insider bestätigten gar, dass der Aufmarsch um einiges grösser sei, als bei den European Open. Am heutigen Finaltag durften wiederum hunderte Zuschauer dem grossartigen Event beiwohnen und sorgten für eine würdige Kulisse. Der Eventplatz, welcher ein einmaliges Panorama bietet und von den Bergen entsprechend umrahmt wird, entlockte jedem Rider ein Schwärmen. Überhaupt – selbst die Profis waren von der Veranstaltung im Allgemeinen und dem familiären drum herum derart angetan, dass diese sich in Superlativen übertrumpften. Andri Ambühl entpuppte sich nicht nur als genialer Freeskier, sondern auch als ebenso sicherer Eventorganisator. Vielleicht war es am Ende die Anstrengung und der Stress, denn neben der ganzen Organisation fuhr der Veranstalter selbst mit, welcher ihm den Podestplatz (3. Rang nach dem Halbfinal) kostete und schliesslich den siebten Schlussrang einbrachte. Dass nicht nur der Park in bestem Zustand präsentiert wurde, dafür sorgten die Rider, welche ein Highlight am anderen boten. Die besten acht Fahrer qualifizierten sich für den Final, in welchem je ein technischer und ein stylischer Sprung zusammen gezählte wurden. Für die Zuschauer spannend, wurde in der Rangierung des Halbfinals gestartet, so dass der achtplatzierte der erste Fahrer war und der bestplatzierte den Schlussrun bildete. Das Niveau war derart hoch, dass sämtliche Rider hohes Risiko eingingen. Am Schluss liess sich jedoch der 3. Platzierte der X-Games in Aspen und entsprechender Favorit, „Elias Ambühl“, nicht lumpen und siegte vor der Konkurrenz. Damit dieser Sieg jedoch erreicht werden konnte, musste er tief in die Trickkiste langen und einen „Double Cork 1080“ stehen. Rangliste 1. Elias Ambühl, Schweiz 2. Roy Kittler, Deutschland 3. Jussi Mononen, Finnland Legende: 1. Der Sieger Elias Ambühl in der Luft 2. Die Sieger des A.A.I auf dem Podest 3. Toller Sport und viele Zuschauer© by Ruedi Flück – alle Fotos von Ruedi Flück (bitte so vermerken) weitere Infos unterwww.andriambuhl.com oder www.arosabergbahnen.ch |